Haare wie Stroh, die vom Kopf in alle Richtungen staksen oder sich gebrochen niederlegen. Die will doch niemand. Jedoch trĂ€gt der Leidtragende oft auch an einer eigenen Schuld. Neben einer Auswahl Pflegeprodukte helfen darum vor allem einige kleine Tipps fĂŒr den Alltag.
Zu den einfachen Dingen. Seidiges Haar braucht Lipide, die es schĂŒtzen, also Fette. Sehr trockenes Haar sollten Sie deshalb nicht tĂ€glich waschen. Wenn Sie waschen, dann auf keinen Fall zu heiĂ. Denn das nimmt den Haaren alle Kraft. Lieber zum Schluss kalt abspĂŒlen, weil dies Glanz verleiht, den Sie sonst mit schĂ€dlichen chemischen Mitteln hinzu zaubern mĂŒssten. Bewahren Sie ihre StrĂ€hnen vor Föhnluft, indem Sie mit dem Handtuch abtrocknen oder direkt an der Luft. Wer auf den Föhn nicht verzichten kann, findet im Elektronikhandel auch Modelle mit Hitzeschutz. Dieselbe Warnung gilt fĂŒr die Hitzepresse: GlĂ€tteisen. FĂŒr Menschen mit trocknen Haaren sind sie ein absolutes no- go.
Keine Kampfmittel. Alkoholhaltige Haarsprays und Schaumfestiger sowie viele Gele haben eine austrocknende Wirkung. Diese entweder ganz weglassen oder nur in geringen Dosen genieĂen. Finden Sie Ihren genauen Haartypen heraus und im GeschĂ€ft die passenden Produkte, die darauf abgestimmt sind. Zuviel Chemie ist niemals gut, weder beim Stylen noch zum FĂ€rben. Doch mit speziellen Haarpflegeprodukten wie Haarkuren versiegeln Sie ihre strapazierten Haare und gönnen ihnen Feuchtigkeit. Dazu dienen gleichfalls Pflegeöle. Im Salon oder einer Drogerie wird man schnell fĂŒndig.
Mechanische Reize im guten oder schlechten. Schlampig verarbeitete KĂ€mme mit offenliegenden NĂ€then gehören in den MĂŒll. Sie reiĂen Haare aus und beschĂ€digen sie, was Austrocknung vorantreibt. KĂ€mmen heiĂt nicht zerren. Bedenken Sie, dass die Haare besonders im nassen Zustand sehr empfindlich auf das KĂ€mmen reagieren. Gönnen Sie sich gegebenenfalls lieber eine Kopfmassage, die die Durchblutung der Kopfhaut anregt und damit die Bildung von Talg. Folge: Die Frisur wird natĂŒrlich eingefettet. NatĂŒrlich können Sie sich auch massieren lassen, rĂ€t Ihnen das Beautyportal.
